Amateurfunk, ein Hobby das verbindet - weltweit!
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Am 18.12 fand unsere diesjährige OV-Weihnachtsfeier in Schmidt´s Stübchen statt. In gemütlicher, kleiner, Runde schmeckte das Essen und der obligatorische Weihnachtstrunk.

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Am 30.03. und 11.05.09 besuchten die OM´s Marcel DO2WMH, Manfred DL2UMM und Steffen DL2USR die Grundschule Windmühlenweg in Görlitz Nord. Dort wollten wir unser Hobby den Kinder vorstellen. Das sollte alterbezogen und interaktiv geschehen.Didadidit dit didah klang es aus dem Raum da hinten. Ein Mädchen hatte soeben "LEA" ihren Namen fehlerlos in Morsecode gegeben. Auch die fünf Jungs hatten nach ein paar Versuchen kein Problem damit ihren Vornamen nach dem Buchstabieralphabet zu buchstabieren und ihren Namen mittels der Morsetaste zu geben. Das "kleine Namen-Morse Diplom" schafften jedenfalls alle und waren auch sehr stolz darauf. Dann konnten auf der Kurzwelle einige Amateurfunkstationen gehört werden. Das klang nicht nur spannend, ein Hauch von entfernten Ländern lag in der Luft. Zum Schluß durfte sich jeder selbst mit einem PMR-Funkgerät als kleiner Funker versuchen. Die eine Stunde verging viel zu schnell! Am 11.05.09 war es dann endlich so weit und die Lötkolben wurden angeheizt. Auf dem Plan stand der Bau eines Mittelwellenradios, den es von diversen Anbietern als Bausatz gibt. Da der zeitliche Rahmen doch etwas eng war, wurde von den Funkamateuren Manfred DL2UMM, Marcel DO2WMH und Steffen DL2USR schon einige Vorarbeit geleistet. Aber alle Kinder mussten "ihr Radio" selbst fertig stellen. Gleich vorab Spaß gemacht hat es allen und es gab auch keine Brandblasen. Berührungsängste mit dem Lötkolben? - Weit gefehlt! Bis auf ein falsch angeschlossenes Lautstärkepoti, was schnell behoben war, spielten auch alle sechs Radios einwandfrei. Tagsüber ist der Empfang von "MDR Info" möglich, aber in den Abendstunden sind sehr viele Sender empfangbar. Die Kinder waren von "ihren" Radios nicht mehr weg zu bekommen, aber zu hause können sie diese ja nun ausgiebig testen. Auch den drei Mitgliedern des DARC e.V. Ortsverband Görlitz haben diese beiden Nachmittage viel Spaß bereitet. Vielleicht kann man ja einmal wieder kommen und das herstellen einer Leiterplatte zeigen. Denn die Frage "Wie kommt denn das hier drauf?" stand schon im Raum!
An dieser Stelle nochmals meinen Dank an die beteidigten OM´s für ihren Einsatz. Neben dem OV hat jeder von ihnen mindestens 1 Bausatz finanziert.


Siehe dazu auch CQ-DL 7-2009 Seite 508
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Bereits am 28.11.2008 fand unsere Weihnachtsfeier im Schankhaus "Zum Nachtschmied" statt. Einen Pakt mit dem Teufel, wie in der Sage vom Nachtschmied, mußte keiner schließen, dafür gab´s Geselligkeit und den obligatorischen OV-Weihnachtstrunk.

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Am 08.11.2008 ging es in einer Gruppe von 7 Mann auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Auf unserem Plan stand der Besuch der ehemaligen Wartungseinheit 13, einer Bunkeranlage der ehemaligen NVA in der malerischen Dübener Heide. Auf der Hinfahrt statteten wir Reinhard Dathe in Bad Lausick einen Besuch ab und wurden herzlich begrüßt. Neben einer Tasse Kaffe und dem Besuch des Fachgeschäftes blieb noch genügend Zeit für Gespräche und Fachsimpelei. Schließlich ging es weiter zu unserem Ziel nach Kossa. Nach einer Stärkung im ehemaligen Clubraum inspizierten wir die 4 Führungsbunker, den Technischen- sowie den Nachrichtenbunker. Die Technik ist noch weitestgehend im Original erhalten und während der Führung erfuhren wir weitere Details. Auch wenn die Teilnehmerzahl recht gering ausfiel hat es allen Spaß gemacht. Fazit das kann man mal wieder machen ... und wer weiß, eine Idee hätte ich schon ;-) !

Besuch bei Reinhard Dathe

Marcel an der Stelle vom Oberbefehlshaber, Rainer und Manfred am Netzersatz (Schiffsdiesel) im technischen Bunker
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Benötigen wir einen eigenen Raum oder nicht? Diese Frage stand lange im Raum und wurde auch kontrovers diskutiert. Auch waren die Angebote und Möglichkeiten zur Verfügung stehender Räumlichkeiten nicht alle für uns und unser Budget erschwinglich. Schließlich ergab sich die Möglichkeit der Nutzung eines Raumes auf dem Görlitzer Flugplatz. Der Görlitzer Flugsportclub e.V. ermöglicht uns die Anmietung eines Raumes zu sehr moderatem Preis mit der Möglichkeit der Ölheizung, eines seperaten E-Unterzählers, ständiger Zugang und auch das Errichten von Antennen stellt keine Probleme dar. Alles in allem bieteten sich dadurch vielfältige Möglichkeit mehr Leben in unseren OV zu bringen. Die Nutzungsvereinbarung mit dem GFC wurde am 17.08.05 abgeschlossen.
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Am 16.09.05 konnte der neue Raum schon einmal vorab unter die Lupe genommen werden. Einiges an Arbeit steht noch an. Die Elektrik muss geändert werden (Material ist vorhanden, Dank an Rainer, DL3DUL), der Fußboden braucht noch neuen Belag und die Wände könnten neue Farbe vertragen. Aber danach steht uns ein gemütlicher Raum zur Verfügung, in dem nicht nur unsere OV-Abende stattfinden, sondern auch rege Funkbetrieb durchgeführt werden kann. Für die Duchführung der Arbeiten und die Nutzung des Raumes suchen wir noch Material und finanzielle Unterstützung. |
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Am 22.10.05 beginnen mit dem Umbau der elektrischen Installation durch Rainer - DL3DUL, die ersten größeren Ändrungen in unserem neuen Domizil. Das setzen eines Zwischenzählers ist für die getrennte Energieabrechnung von entscheidender Bedeutung, ebenso sind die über dem Arbeitsplatz angebrachten Steckdosen dringend erforderlich. Der Ölofen funktioniert mittlerweile nun auch bestens, so das auch an kühleren Tagen für entsprechend Wärme gesorgt ist. Seit dem 05.11.2005 ist die E-Anlage offiziell in Betrieb. Als nächstes soll an der Antennanlage gearbeitet werden, hierfür ist eine entsprechende Erdung erforderlich. Das erste Material liegt bereit und in den nächsten Wochen soll es hier tatkräftig weitergehen. Manfred - DO2UMM, stellt uns eine X-200 zur Verfügung.
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Am 15.11.05 haben Rainer - DL3DUL und Steffen - DO2USR mit Sohn Robert zwei Fahnenstangen für den Abtransport vorbereitet. Das heißt die Masten mussten am alten Standort umgelegt und für den Abtransport bereitgelegt werden. Dank gutem Kriechöl konnten die alten Schrauben verhältnismäßig problemlos gelöst werden. Gerd - DM2BTL stattete uns während der Arbeiten einen Besuch ab. Damit wäre auch das Problem der Antennenmasten gelöst, allerdings steht da wohl noch ein kleines Transportproblem an, denn die beiden Masten bringen schon einiges auf die Waage! Bereits am 18.11.05 zogen unsere beiden Masten an ihren zukünftigen Standplatz um. Gerd - DM2BTL knüpfte die entsprechenden Verbindungen. Der Transport sollte nicht das Problem sein, etwas schwieriger gestalteten sich die Witterungsbedingungen, es war der erste Wintereinbruch!
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| Nach einiger Zeit der Vorbereitung wurde am 23.06.06 der Antennenmast aufgestellt. Jürgen - DL2DTL hat einen speziellen Adapter entwickelt um die vorhandene Fahnenmasthalterung mit unserem Mast zu nutzen. Eine Halterung für die X-200 und die Abspannung entstammen ebenfalls dem Zeichenstift von Jürgen. Die X-200 hat uns Manni - DO2UMM gesponsort und gleichzeitig hat er aktiv beim Aufbau geholfen. Neben den mechanischen Arbeiten erhielt die Halterung samt Mast einen neuen Farbanstrich und kann somit der Witterung wieder trotzen. Wenn die Abspannung befestigt ist kann auch die Kurzwellenantenne angebracht werden. |
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Am 17.07.2006 gingen die Arbeiten weiter. Es wurde eine zweite Masthalterung gesetzt, die Antennenzuführung wurde befestigt und die Halterung und der zweite Mast bekamen einen Farbanstrich. Neben diesen Arbeiten soll auch in der nächsten Zeit an der Dämmung in unserem Raum gearbeitet werden. |
| Am 23.08.2006 wurde durch Jürgen die Abspannung für den FD-4 Mast angebracht und die Antenne provisorisch gespannt. Mit zielsicherem Wurf dient als zweiter Befestigungspunkt eine geeignete Pappel. Der zweite Mast für die GP wurde ebenfalls aufgerichtet. Die Antennen sind bereits bestellt und dürften in den nächsten Tagen eintreffen. |
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Am Sonnabend den 09.09.2006 gingen die Arbeiten an den Antennen weiter. Neben einer neuen Kabeleinführung wurde die FD-4 gespannt. Hier machte sich ein neuer Abspannpunkt nötig, da der zuerst gewählte in der Pappel bei starkem Wind die Antenne zu sehr in Bewegung versetzte. Eine Pappel weiter war die Welt wieder in Ordnung. Zudem wurde die GP aufgestellt und mit zwei zusätzlichen Radialen je Band bestückt. Nach der Installation der Kabel wurden die neuen Antennen gleich einer Prüfung unterzogen. Die Stehwellenverhältnisse auf allen zur Verfügung stehenden Bändern sind sehr gut. Jürgen, DL2DTL und Manfred, DO2UMM waren mit ihrer Arbeit mehr als zufrieden und der Spaß kam auch nicht zu kurz. |
| Am Sonnabend den 23.09.2006 wurde durch Jürgen, DL2DTL und Manfred, DO2UMM die Erdungsanlage für unseren OV-Raum installiert. Das Material wurde bei der Firma EBS beschafft. Durch diese Firma erfolgt auch die Begutachtung und die Anfertigung eines Messprotokolls. Am Sonntag wurde durch Jürgen der Außenbereich am Antennenstandort (Betonfläche) gereinigt und noch Wildwuchs entfernt. Nun kann es auch mit der Dämmung der Fensterfront weitergehen - das Material liegt schon bereit. Karl-Heinz - DL2DTM, DO3ISS - Swen und Manfred - DO2UMM haben sich um die Anlieferung gekümmert. |
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Am 27.09.2006 wurde mit den Innenarbeiten begonnen. Swen- DO3ISS, Manfred - DO2UMM und Steffen DO2USR haben mit der Dämmung der Außenfront angefangen. Die Kosten für die Dämmung übernahm der Görlitzer Flugsportverein e.V. In den folgenden Tagen verfugte Steffen die Gipsplatten und Manfred versiegelte die Fenster und erledigte die Restarbeiten. |
| Am 05.10.2006 gingen die Arbeiten im Innenbereich weiter. Manfred -DO2UMM und Steffen - DO2USR versahen die Wände mit einem frischen Anstrich, nach einer gründlichen Reinigung kam alles wieder an seinen Platz. Die Potenzialausgleichschiene wurde angebracht und die Antennenkabel verschwanden in einem Kanal. In den nächsten Tagen bekommt die Tür und der Sockel am Ofen noch einen neuen Anstrich und ein paar Gardinen am Fenster runden das Bild ab. |
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QSL-Karten dienen zum Nachweis von Amateurfunkverbindungen und werden bei der Beantragung von Amateurfunkdiplomen benötigt. Die interessante und vielfältige Aufmachung der Karten macht sie zu beliebten Sammlerobjekten. Auch wenn einige Parameter eingehalten werden müssen, liegt die Gestaltung ganz in der Hand des Funkamateurs. 1984 wurde von der IARU der Beschluss gefasst, dass QSL-Karten 9 cm x 14 cm groß sein sollten. Die Kartonstärke sollte zwischen 170 und 220 g/m² betragen. Sie muss mindestens folgende Informationen enthalten: Rufzeichen der Station, Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung, Frequenz und Betriebsart, Bewertung des empfangenen Signals (Rapport) nach dem RST-System. Der Austauch dieser Karten geschieht in Deutschland entweder über den Dachverband DARC, der ein eigenes QSL-Vermittlungsbüro unterhält, die "normale POST oder in heutiger Zeit über das Internet mit sogenannten eQSL-Karten.
einige Beispiele aus unserem OV, die Visitenkarte des Amateurs
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Die Aktivierung des Rufzeichens DK0SAX/p mit dem Sonder-DOK "EU2004" durch den OV Görlitz erfolgte vom 01. - 31. Mai 2004 anlässlich der EU-Osterweiterung, d.h. des EU Beitritts Polens und Tschechiens ab 01.05.04. Zu einem erfolgte die Aktivierung bei einem gemeinsamen Portabelbetrieb auf dem Flugplatz Görlitz (15.05.04) und zum anderen durch individuelle Aktivierung der OM´s des OV Görlitz. Insgesamt wurden 1427 QSO´s, bei 51 DXCC-Ländern, geloggt. Der größte Teil der Verbindungen wurde von Horst, DL3VNY "gefahren", aber Spaß gemacht hat es allen!
Sonder-DOK: Der Deutsche
Amateur-Radio-Club (DARC e. V.) vergibt zusätzlich zur Kennzeichnung seiner
Ortsverbände Sonder-DOK.
Mit der Vergabe dieser Sonder-DOK werden alle Aktivitäten gefördert, die der
öffentlichkeitswirksamen Publizierung des Amateurfunks, der Erfüllung der in der
Clubsatzung formulierten Ziele, aktueller Aufgaben des DARC e. V. und seiner
Aktivitätsträger dienen.

DL1VNR, DL2VNY, DL4ZS, DL1DWL, DO2USR, Swen, DL3DUL
DL2DTM, DL3VNY
26.06.2009
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Steffen Reitinger, DL2USR